Groszer Wein aus dem Südburgenland

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Im letzten Eck lag der Eisenberg lange Zeit. Heute ist er die geographische Mitte Zentraleuropas: an der Grenze zu Ungarn, unweit von Slowenien. Und selbst Kroatien ist ihm näher als Wien. Kein Wunder, dass hier Weine wachsen, die manch ungewohnten Akzent sprechen. Das Ende der Alpen, der Beginn Pannoniens und mit einem Hauch Mittelmeer kokketierend.

Im romantisch verträumten Südburgenland - im südlichsten Osten Österreichs, am Übergang zur ungarischen Tiefebene - liegt plötzlich der 415 Meter hohe Eisenberg, der sich wie eine überraschende und steile Auffaltung des Bodens durch das Gebiet zieht.
Geologisch setzt sich diese muschelförmige Südhanglage aus Schiefer- und Schieferverwitterungsböden mit Quarzeinschlüssen und eisenhaltigen tonigen Lehmbodenauflagen zusammen. Kein Wunder, dass die Weine mit Tiefe,strenger Struktur und unverwechselbarer Mineralität beeindrucken.

Das spezielle pannonisch-illyrische Klima (ein Mix aus dem extremen kontinentalen und dem mildernden mediterranen Klima) verleiht den Weinen ihre frische Frucht und Eleganz. Die warme Luft aus der ungarischen Tiefebene und die kühlen Ströme aus den Eisenberger Wäldern führen an den Hängen des Eisenbergs zu einer starken Thermik, die für eine intensive Aromatik garantiert.

Interessante Details am - im wahrsten Sinne des Wortes - Rande: Im Gegensatz zum übrigen Burgenland steht das Südburgenland nicht im Einfluss des Neusiedlersees. Deshalb sind die Nächte hier kühler als in anderen burgenländischen Weinbaugebieten, was wiederum die Frische der Weine favorisiert. Eine hohe Sonnenscheindauer mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, relativ hohe Jahresniederschlagsmengen bis zu 650 mm sowie starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht begünstigen diesen Landstrich für Weinbau der Extraklasse.